Heia Safari!

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Melodie - Robert Götz
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A. Aschenborn, c. 1916

Wie oft sind wir geschritten,
Auf schmalem Negerpfad,
Wohl durch der Wüste mitten,
Wenn früh der Morgen naht.
Wie lauschten wir dem Klange,
Dem altvertrauten Sange,
Der Trägern und Askari:
Heia, heia, Safari!

2. Steil über Berg und Klüfte
Durch tiefe Urwaldnacht,
Wo schwül und feucht die Lüfte
Und nie die Sonne lacht,
Durch Steppengräserwogen
Sind wir hindurchgezogen
Mit Trägern und Askari:
Heia, heia, Safari!

3. Und saßen wir am Feuer
Des Nachts wohl vor dem Zelt,
Lag wie in stiller Feier
Um uns die nächt'ge Welt;
Und über dunkle Hänge
Tönt es wie ferne Klänge
Von Trägern und Askari:
Heia, heia, Safari!

4. Tret' ich die letzte Reise,
Die große Fahrt einst an,
Auf, singt mir diese Weise
Statt Trauerliedern dann,
Daß meinem Jägerohre
Dort vor dem Himmelstore
Es klingt wie ein Halali:
Heia, heia, Safari!

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