O Schwarzwald, o Heimat

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Melodie - Franz Wilhelm Abt, 1819-1885, op. 465 no. 2
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Ludwig Auerbach

O Schwarzwald, o Heimat, wie bist du so schön!
Wie lokken das Herz deine schwarzdunkeln Höhn
Zum fröhlichen Wandern in Hochsommerzeit,
Zum Rasten in heimlicher Einsamkeit,
Im traulichen Mühlgrund, bei Quellengetön:
Refrain:
O Schwarzwald, o Heimat, wie bist du so schön!

2. O Schwarzwald, o Heimat, wohl hat mir die Welt
Mit köstlichen Wundern die Seele geschwellt:
Die lachende Ferne erschloß ihre Pracht,
Doch hab' ich in Liebe stets deiner gedacht,
Im Traum sah ich winken die schwarzdunkeln Höhn:
Refrain:

3. O Schwarzwald, o Heimat, dein Rauschen erklang
Ins Träumen des Kindes, wie Wiegengesang,
Und später, da gabst du dein weites Revier
Zum Tummelplatz fröhlicher Spiele mir;
Die lauschigen Täler, die schauenden Höhn:
Refrain:

4. O Schwarzwald, o Heimat, noch heut' füllt die Brust
Ein Nachklang der schwärmenden, brausenden Lust,
Mit der du die Stirn mir beim Maitrank bekränzt,
Wo Schönheit und Liebe den Becher kredenzt,
Bei Tanz und bei Liedern und Waldhorngetön:
Refrain:

5. O Schwarzwald, dein Zauber bleibt ewig uns neu,
Drum lieb' ich dich innig, dich lieb' ich getreu,
Und kommt einst mein Stündlein, bei dir nur allein,
Von dir überwölbt, will begraben ich sein,
Wo Waldvögel jubeln von frühroten Höhn:
Refrain:

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