O Heimat, ich muß wandern

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O Heimat, ich muß wandern
Durch Täler, über Höh'n,
Von einem Ort zum andern,
Das schöne Land zu seh'n.
Wer stets zu Haus geblieben,
Der ist ein armer Wicht,
Du kannst die Welt nicht lieben,
Du kennst ja unsern Schwarzwald nicht.

2. Den Hut will ich dir schmücken,
Der Märzwind weht durch's Land,
Das Ränzel auf dem Rücken,
Den Wanderstab zur Hand.
Vom Feldberg bis zur Grinde,
Vom Rhein zum Neckarstrand,
Mein liebes, frohes Kindel,
Wie schön bist du, mein Heimatland.

3. Das Schicksal hat getrieben
Mich einst ins ferne Land,
Den Bergen fern geblieben,
Ich nirgends Ruhe fand.
Nach der Heimat zieht's mich mächtig,
Ins Schwarzwaldtal zurück,
Ist's in der Fern auch prächtig,
Daheim da ruht das wahre Glück.

4. Fest wie die alten Eichen,
Da tief im Tale steh'n,
Die Tannen, die nicht weichen
Von unsern Schwarzwaldhöh'n;
Durchbraust auch stets auf neue
Der Sturm das Waldrevier,
Ich halt in Lieb und Treue,
Mein schönes Heimatland, zu dir.

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