Mir san ja die lustigen Hammaschmiedsgsölln

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Melodie -
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Volkslied aus der Steiermark

Mir san ja die lustigen Hammaschmiedsgsölln,
|: Hammaschmiedsgsölln, :|
Kömma da bleib'n, kömma furt gehn,
Kömma toan, was ma wölln,
Toan, was ma wölln, wölln.

2. San ma schwarz, san ma weiß,
Was liegt den da dran,
|: Liegt den da dran, :|
Solang sich a Hammaschmied abwaschen kann,
Abwashn kann, kann!

3. Blau Montag, blau Dienstag, das ist uns all's oans,
|: Ist uns all's oans, :|
Wenn ma a Geld hab'n, tun ma an Rausch hab'n,
Wenn ma an Rausch hab'n, hab'n ma koans,
Rausch ham, hammer koans, koans.

4. Gebt's Wein her, gebt's Bier her, gebt's Holderbeerschnapps,
|: Holderbeerschnapps, :|
Bei uns, da geht's groß her,
Bei uns gibt's nix Knapps,
Da gibts nix Knapps, Knapps.

4. Was ist dös für a lumpige Herbergwirtschaft,
|: Herbergwirtschaft, :|
Haun ma d'Stühl z'samm, haun ma d'Bänk z'samm,
Haun ma all's z'samm mit Kraft,
All's z'samm mit Kraft, Kraft!

6. Drum Hammaschmied, Hammaschmied,
Hammerts nur zua,
|: Hammerts nur zua! :|
Un wamma gnua ghammert ham, gemmer a Ruah,
Gemmer a Ruah, Ruah.


kömma=können wir
samma=sind wir
wamma, wammer=wenn wir
gemmer=geben wir, gehen wir

Die Melodie taucht um 1850 als Wienerlied "A Damferl im Kopf" auf (in Wien um 1840 ähnlich als "Zwa harbere Göden"). Als Schnadahüpflweise in Franz Kobells "Oberbayrischen Liedern", 2. Auflage, München 1871, und in Franz Friedrich Kohls "Echten Tiroler Liedern" I, Wien 1899; als vogtländische Rundâ-Melodie 1876 bei Hermann Dunger. Auch als Altausseer Tanz (Steyrischer Walzer) "I laß ma koa Straß nit baun" und als erzgebirgisches Vugelbärbaamlied "Kan schinnern Baam gipts" bekannt.

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