Die Wacht am Rhein

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Melodie - Karl Wilhelm
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Max Schneckenburger, 1840

Es braust ein Ruf wie Donnerhall,
Wie Schwertgeklirr und Wogenprall:
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein,
Wer will des Stromes Hüter sein?
Refrain:
|: Lieb' Vaterland, magst ruhig sein, :|
|: Fest steht und treu die Wacht am Rhein! :|

2. Durch hunderttausend zuckt es schnell,
Und aller Augen blitzen hell;
Der Deutsche Jüngling, fromm und stark,
Beschirmt die heil'ge Landesmark.
Refrain:

3. Er blickt hinauf in Himmelsau'n,
Da Heldenväter niederschau'n,
Und schwört mit stolzer Kampfeslust:
Du Rhein bleibst deutsch wie meine Brust!
Refrain:

4. Solang' ein Tropfen Blut noch glüht,
Noch eine Faust den Degen zieht,
Und noch ein Arm die Büchse spannt,
Betritt kein Feind hier deinen Strand!
Refrain:

5. Und ob mein Herz im Tode bricht,
Wirst du doch drum ein Welscher nicht,
Reich, wie an Wasser deine Flut,
Ist Deutschland ja an Heldenblut!
Refrain:

6. Der Schwur erschallt, die Woge rinnt,
Die Fahnen flattern hoch im Wind:
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein,
Wir alle wollen Hüter sein!
Refrain:

7. So führe uns, du bist bewährt;
In Gottvertrau'n greif' zu dem Schwert,
Hoch Wilhelm! Nieder mit der Brut!
Und tilg' die Schmach mit Feindesblut!
Refrain:

There sounds a call like thunder's roar,
Like the crash of swords, like the surge of waves.
To the Rhine, the Rhine, the German Rhine!
Who will the stream's defender be?
Refrain:
|: Dear Fatherland, rest quietly. :|
|: Sure stands and true the watch, the watch on the Rhine. :|

3. To heaven he gazes, spirits of heroes look down.
He vows with proud battle-desire:
O Rhine! You will stay as German as my breast!
Refrain:

4. So long as a drop of blood still glows,
So long as a hand the dagger can draw,
So long an arm the rifle can hold
Never will an enemy touch your shore.
Refrain:

5. Even if my heart breaks in death,
You will never be French.
As you are rich in water
Germany is rich in hero's blood.
Refrain:

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