Dort wo der alte Rhein

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Melodie - Georg Schmitt von Trier, 1842
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Aus Sachsen vor 1840

Dort wo der alte Rhein mit seinen Wellen,
So mancher Burg bemooste Trümmer grüßt,
Dort, wo die blauen Trauben saft'ger schwellen
Und süßer Most des Winzers Müh' versüßt,
|: Dort möcht ich sein, dort möcht ich sein,
Bei dir du Vater Rhein,
Auf deinen Bergen möcht ich sein. :|

2. Dort wo der grauen Vorzeit schöne Lügen
Sich freundlich drängen um die Phantasie,
Dort ist es, denn meine Sehnsucht kann nicht trügen,
Dort ist das Land der schönen Poesie.
|: Dort möcht ich sein, dort möcht ich sein,
Bei dir du Vater Rhein,
Wo Sagen sich an Sagen reih'n. :|

3. Ja, dorthin will ich meinen Schritt beflügeln,
Wohin sich jetzt nur meine Sehnsucht träumt,
Will freudig eilen zu den Rebenhügeln,
Wo die Begeistrung aus den Pokalen schäumt.
|: Bald bin ich dort, bald bin ich dort,
Und du, mein Vater Rhein,
Stimmst froh in meine Lieder ein. :|

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