Das schönste Blümlein auf der Welt
Das ist das Edelweiß.
|: Es blüht versteckt an steiler Wand,
Ganz zwischen Schnee und Eis. :|
2. Das Dirndl zu dem Buben sprach:
Solch' Sträußlein hätt' ich gern,
|: Geh, hol' mir so ein Blümelein
Mit so ein' weißen Stern. :|
3. Der Bub, der ging das Blümlein
Hol'n im selben Augenblick.
|: Der Abend sank, der Morgen graut,
Der Bub kehrt nicht zurück. :|
4. Verlassen liegt er ganz allein,
An steiler Felsenwand.
|: Das Edelweiß, so blutig rot,
Hält fest er in der Hand. :|
5. Und Bauernbuben trugen ihn
Wohl in das Tal hinab,
|: Und legten ihm ein Sträußelein
Von Edelweiß auf's Grab. :|
6. Und wenn des Sonntags in dem Tal
Das Abendglöckchen läut't,
|: Dann geht das Dirndl an sein Grab,
Hier ruht mein einz'ger Freund. :|
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Das schönste Blüamel* auf der Welt,
Das ist das Edelweiß,
|: Es blüht versteckt auf steiler Höh,
So zwischen Schnee und Eis. :|
2. Da sagt das Dirndel zu ihrm Buam,
So a Sträußerl hät ich gern,
|: Geh hol ma so a Sträußerl her.
Mit so an weißn Stern. :|
3. Der Bua der ging zum Sträußerl holn,
Im selben Augenblick,
|: Der Abend naht der Morgen graut,
Der Bua kehrt nicht zurück. :|
4. Verlassen liegt er ganz allein,
Auf steiler Felsenwand,
|: Das Edelweiß von Blut ganz rot,
Hält er in seiner Hand. :|
5. Die Bauernbuben trugen ihn,
Wohl in das Tal hinab,
|: Und legten ihm ein Sträußelein,
Von Edelweiß aufs Grab. :|
6. Des Abends wenn ganz spät im Tal,
Das Aveglöcklein läut,
|: Da kniet sichs Dirndel an sein Grab,
Hier ruht mei einzge Freud. :|
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