Das Schiff streicht durch die Wellen

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Melodie - G. Batt. Peruchini
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Josef von Brassier

Das Schiff streicht durch die Wellen,
Fi-de-lin.
Vom Ost die Segel schwellen,
Fi-de-lin.
Verschwunden ist der Strand in die Ferne,
O wie gerne
Wär ich noch im Heimatland,
Fi-de-lin, fi-de-lin!

2. Ihr dunkelbraunen Wogen,
Fi-de-lin!
Wo kommt ihr hergozogen,
Fi-de-lin!
Kommt ihr vom fernen Strand? Laßt sie rollen,
Denn sie sollen
Nicht zurück zum Heimatland!
Fi-de-lin, fi-de-lin!

3. Und bei der Welle rauschen,
Fi-de-lin!
Wird sie am Ufer lauschen,
Fi-de-lin!
Dann eilet hin zu ihr, sie zu grüßen,
Sie zu küssen
Sagt ihr viel, recht viel von mir!
Fi-de-lin, fi-de-lin!

4. Mag ich auf Wellen schwanken,
Fi-de-lin!
Sind immer die Gedanken,
Fi-de-lin!
Bei dir im Heimatland; was ich singe,
Das erklinge
Bis hinüber an den Strand!
Fi-de-lin, fi-de-lin!

5. Wenn wild die Stürme sausen,
Fi-de-lin!
Bald soll dir's näher klingen,
Fi-de-lin!
Mein' Fahrt ist bald vorbei; meine Lieder
Bring ich wieder
Und mit ihnen meine Treu!
Fi-de-lin, fi-de-lin!

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